//Das Erwachen der Macht

Das Erwachen der Macht

Als der erste Star Wars-Film in die Kinos kam, hieß er – zumindest in Deutschland – Krieg der Sterne und veränderte ganz nebenbei das Kino.

In meinem Geburtsjahr schlug das Imperium zurück und die Jedi kehrten zurück als ich drei Jahre alt war. Für mich sollte das Star Wars-Erlebnis noch bis zum Frühjahr 1990 dauern, als die Originaltrilogie auf Sat.1 vermutlich zum ersten Mal im Free-TV ausgestrahlt wurde. Natürlich hatte ich schon vom Krieg der Sterne gehört. Schließlich ging die Geschichte und deren Figuren in die Geschichte der Popkultur ein und beeinflussten selbige maßgeblich. Darth Vader war mir also ein Begriff.

Als Kind hat mich weniger die Geschichte, als vielmehr der gesamte Look and Feel der Filme begeistert. Die Raumschiffe, die Bösewichter, die Handlanger der Bösewichter, die ganze schrottige Aufmachung – all das ließ mich schwer begeistert zurück. Informationen über die weit, weit entfernte Galaxis zu erhalten war äußerst herausfordernd. Schließlich gab es kein Amazon, ja noch nicht mal das Internet hatte seinen großen Auftritt – heutzutage nicht mehr vorstellbar. Wie den heiligen Gral wälzte ich also den Katalog von Cinemabilia, einem nicht mehr existenten Versandhändler für Kinosouvenirs. Vor allem Filmplakate quer durch den Popkulturgarten erstand ich dort. Und es gab Goldstaub. Goldstaub in Form von importierten Star Wars-Magazinen und -Sachbüchern aus England oder den USA. Teuer für einen Schüler und daher lag das ein oder andere Heft und Buch unterm Weihnachtsbaum oder auf dem Geburtstagstisch. Fotos, technische Zeichnungen, Ideenskizzen und vor allem die Konzeptzeichnungen von Ralph McQuarrie haben mich beeindruckt. Ich konnte mir die Bilder stundenlang ansehen ohne dass mir langweilig wurde. Die langsam verblassenden Erinnerungen an die Filme konnte ich so auffrischen und meine Phantasie spielen lassen.

Als George Lucas 1997 die Special Edition von Star Wars veröffentlichte, gab es nochmals einen Schub in der Vermarktungsmaschinerie. Plötzlich gab es auch deutschsprachige Bücher und Magazine. Alles natürlich sehr übersichtlich im Vergleich zum heutigen Angebot und zu den jetzigen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Als Ende der 1990er mit Episode I die Prequel-Trilogie startete, gab es immer mehr Merchandising, die das Fanherz höher schlagen ließen. Das Internet mauserte sich langsam und die Suche nach coolen Sachen zu Star Wars gelang dank Google müheloser und der Versand per Amazon krempelte die Logistik um.

Die Informationsfülle war mittlerweile beinahe grenzenlos. Die Inspiration lauerte an jeder Ecke.  Ich musste nur ein bisschen buddeln, um an interessante Inhalte zu gelangen. Und ich grub tief. Immer weiter wagte ich mich in den Bau der Inspiration und fand Fantastisches.

Als kreativer Mensch, löste die schier endlose Inspiration immer stärker den Drang nach Selbstverwirklichung aus. Die Fotografie bot mir die Möglichkeiten, die weit weit entfernte Galaxie zu erschaffen, die zwar existierte

By |2019-02-13T14:40:51+00:00Februar 22nd, 2017|Star Wars|0 Comments

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